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Stand: 10. Juli 2004 
(erinnert mich bitte jemand, wenn ich das hier länger als ein Jahr nicht update?)

Meine Familie

 

 

Hier findet ihr kurze Beschreibungen meiner Lieben

 
 
Kaiserin Katja Prinz Daniel Meine Mutter Maria
Mein Vater Werner Mein Bruder Andi Mein Bruder Martin
Fotogalerie
 
     

Katja

Seit dem 5. August 2001 ist Katja meine "Kaiserin", die beste von allen. Sie unterstützt mich bei allem, was ich mache und ist eine tolle Trösterin, wenn's mir schlecht geht. Der Charakterzug, den ich vielleicht am allermeisten schätze ist ihre Offenheit und Aufnahmefähigkeit für Neues. Ihre praktische Art ist eine gute Ergänzung zu meinem konfusen Lebensstil. Meistens ist ihre gute Laune ansteckend, außer sie macht sich unnötige Sorgen über ihr Gewicht, dann mutiert sie zu einer großen Raunzerin. Sie erträgt meine Launen, was nicht leicht ist, vor allem wenn ich bei einem Spiel wieder verliere und die Würfel durch das Zimmer werfe. Überhaupt zählen Spiele zu unseren gemeinsamen Leidenschaften und fast täglich zücken wir ein Brett- oder Kartenspiel aus unserer Sammlung. 
Unsere andere gemeinsame Leidenschaft ist Fußball. Zum Glück ist Katja wie ich eine große "Rote" (=GAK-Fan), weshalb  der Gang ins Fußballstadion am Samstag ein gemeinsamer ist (zumindest bis zum Stadion, denn ich stehe im 25er-Sektor) und nicht wie bei anderen ein Grund für Unmut in der Partnerschaft. 
Bei all diesen positiven Seiten verblassen so kleine Schwächen, wie dass sie etwa bei 70% aller Filme einschläft und eine überaus kuriose Definition davon hat, was Kitsch ist (und nicht zu vergessen, die Raunzphasen). Im Übrigen und ganz allgemein ist meine Kaiserin die beste Mutter der Welt für unseren Prinzen! Den Steckbrief meiner Kaiserin findet ihr hier.
Katja hat auch eine eigene Internet-Seite: http://www.katanien.danielsprinzenreich.at 

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Daniel

Oh, über meinen lieben kleinen Daniel, mein allerliebstes Söhnchen, mein "Prinzi",.....gibt es so viel zu erzählen, dass der Platz hier nie und nimmer ausreichen würde. Auch eine Kurzfassung scheint hier sehr schwierig. Darum lasse ich es lieber damit bewenden, dass er der intelligenteste und süßeste kleine Knopf ist, den es gibt, wie auch von unabhängigen Beobachtern bestätigt wird. Er wird einmal ein großer Wissenschaftler, ach was red ich, Historiker wird er natürlich, muss er werden, sonst kriegt er ein paar hinter die Löffel! Äh, gut, mehr findet ihr auf Daniels eigener Homepage: http://www.danielsprinzenreich.at 

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Meine Mutter

Meine Mutter Maria ist ein ganz besonderer Mensch, im positiven, wie in jedem anderen Sinn. Obwohl ich nicht mehr bei ihr wohne, ist sie immer für mich da, nicht nur als "Hotel Mama", auch wenn ich mir die zwei Mahlzeiten täglich schmecken lasse - habe ich schon erwähnt, dass meine Mutter unglaublich gut kocht, vor allem mediterrane Küche? Das Curriculum Vitae meiner Mutter reicht für mehrere Menschenleben: Doktor der Archäologie, dann Volksschullehrerin, Reiseleiterin, zwischendurch hauptberufliche Mutter, dann Fahrschullehrerin, Mobilitätsberaterin und diverse Projektarbeiten zum Thema Verkehr an Schulen. Und das deckt nur die wichtigsten Stationen ab! Letztens etwa arbeitete sie für eine Naturschutzinstitut. 
Meine Mutter kann aber auch anders, Stimmungsschwankungen sind ein Wesensmerkmal ihres Charakters, leider auch gelegentlich Nervenzusammenbrüche. Auch mit Kritik muss man oft vorsichtig sein (Geschirrspülerprüfung!), aber alles geht, wenn man weiß, wie. Man muss allerdings dazu sagen, dass ihr vor allem beruflich auch oft böse mitgespielt wurde. Mit jungen Leuten kommt meine Mutter sehr gut aus, eigentlich mit all meinen Bekannten, so dass sie einmal auf einem Urlaub mit Kollegen nicht einmal als "mütterliches Anhängsel"  angesehen wurde, sondern als angenehmer, regulärer Teil der Reisegesellschaft. Sie ist zwar nicht immer einfach, aber trotzdem eine sehr liebenswerte und hilfsbereite Person! 
Als Omi für Daniel ist meine Mutter sowieso eine Klasse für sich - ich wüsste nicht, was wir ohne ihre Unterstützung tun würden. Jeden Tag geht Daniel zu seiner Omi, die nur um die Ecke wohnt, was Mama und Papa eine Erholungspause von ca. 1,5 Stunden gibt. Danke Mutti!

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Mein Vater

Mein Vater heißt ebenso wie ich Werner. Warum gerade ich, als drittes Kind, den Namen meines Vaters bekommen habe, kann ich mir nur so erklären, dass meine Eltern gedacht haben, ich würde ein Mädchen, und ihnen in der Schnelle kein anderer Name eingefallen ist. Aber ich beschwere mich nicht. Zurück zu meinem Vater: Wie so oft bei Männern seiner Generation ist er irgendwie unnahbar. Das ist keine schlechte Eigenschaft per se, nur eine gewisse Unfähigkeit, Gefühle gut auszudrücken. Zum Glück scheinen diese trotzdem durch die Schale. Seit der endgültigen Trennung von meiner Mutter sehe ich meinen Vater nur noch so etwa 1-2x im Monat. Leider nehmen dann oft die "geschäftlichen Dinge" so viel Zeit in Anspruch, dass kein Raum mehr für persönliche Gespräche bleibt. Solche führen wir nur bei den seltenen Gelegenheiten, wenn wir gemeinsam essen gehen oder ich zum Brotbacken oder zur jährlichen Schweineverarbeitung aufs Land nach Kainach fahre oder in Slowenien Wein ernten helfe (heuer komme ich, versprochen!). Mein Vater ist nämlich ein großer Hobbybauer. Selbstgemachtes Brot, eigener Honig, selbst angebautes Gemüse und alle Arten Speck werden mir ab und an aus Kainach zur Verfügung gestellt, eigener Wein kommt dagegen aus dem kleinen Weingarten in Slowenien. Obwohl der Kontakt zu meinem Vater weniger eng ist als der zu meiner Mutter, leide ich keineswegs unter einem gestörten Verhältnis zu meinem Vater, denn er hat mich stets unterstützt und ich weiß, dass er für mich da ist. 

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Mein Bruder Andi

Andi ist mein ältester Bruder, ganze 13 Jahre älter als ich. Seit ich fünf bin, lebt mein Bruder nicht mehr daheim, eine Art Wochenend-Bruder also. Das soll aber bitte nicht abwertend verstanden sein. Mein Bruder hat sehr viele Talente, beim musikalischen angefangen, bei Sprachen und und und, hat aber nie eines speziell vertieft, um damit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, auch wenn sie ihm dabei sicher geholfen haben. Dafür war das Jus-Studium da, nicht wirklich geliebt. Mit dem, zusammen mit einem Johns Hopkins-Stipendium und den vielen Sprachen, die mein Bruder spricht, ist eine Diplomatenkarriere ja nicht schlecht - könnte man meinen. Es sei denn, man ist mein Bruder. Der hat nämlich irgendwann genug gehabt und den Job geschmissen. Jetzt arbeitet er für die APA als Korrespondent  in Helsinki - und will eine Obdachlosenzeitung aufziehen oder so. Schwägerin ist auf dieser Seite momentan keine in Sicht, aber Andi hat bereits einen Sohn, Philipp, mittlerweile auch schon 16 Jahre alt, meinen lieben Neffen. Für den uninformierten Leser: Andi und Philipps Mutter sind schon lange getrennt, verstehen sich aber noch sehr gut (ein weiteres Phänomen bei meinem Bruder: irgendwie kommt er mit allen Verflossenen gut aus - mir wäre so etwas glaube ich nicht so möglich). Wäre auch sehr schlecht anders, denn dann würden wohl auch meine Mutter und ich meinen Neffen seltener sehen.

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Mein Bruder Martin

Auch mein zweiter Bruder - nicht an Wichtigkeit - ist deutlich älter, immerhin neun ganze Jahre. Martin war in meiner Kindheit mein wichtigstes Spielzeug und auch Respektsperson: "Hände waschen!" nach dem Klo-Gehen hab ich nicht von meiner Mutter gelernt, unzählige Comics haben wir gemeinsam gelesen, er hat mir Balladen vorgelesen und mit mir gesungen - "Wir fürchten nicht Tod und den Teufel dazu".  Dementsprechend gibt es viele Dinge, die nur wir beide verstehen und die dem Rest der Welt offensichtlich nicht zugänglich sind. Sowohl meine Mutter als auch meine Freundin meinen, dass es das Schlimmste sei, wenn wir ins Gespräch vertieft sind: Man sitze nur dumm daneben und könne nichts beitragen, und wenn man es versucht, dann bemerken wir es entweder gar nicht, ignorieren es oder tun es schnell ab. 
Fußball interessiert Martin eigentlich nur bei der WM, vielleicht noch EM, aber nicht echt. Bei unserer "Tippgemeinschaft" (ohne Einsatz, nur intern), hat Martin seine klaren Favoriten. Frankreich - Griechenland? Klar: 7-0! Nur Italien, die gewinnen immer 1-0, damit hat er jedoch meist Recht...
Seit etlichen Jahren - mit Unterbrechung - arbeitet Martin in Rumänien an der Uni Bukarest. Seine Liebe zu Rumänien begann noch unter Ceaucescus Diktatur, als mein Bruder unbedingt einen Eisenmeteoriten in einem See finden wollte, der dort vor mehreren Jahrhunderten versunken lag. Gefunden hat er ihn nicht, dafür aber eine Wahlheimat. Meteoriten sind nicht der einzige Spleen meines Bruders, Astronomie ist allgemein eine Leidenschaft für ihn. Um weitere "selenotopographische Fragmente" zu produzieren, reiste er zu so mancher Sonnenfinsternis, aber auch die Hermographie und Aphroditographie (nicht das, ihr Perverslinge!) haben es ihm angetan. Und wenn er nicht zur Beobachtung des Merkur o.ä. auf Mauritius, Kuba, in Senegal oder einem anderen exotischen Ort weilt, dann ist er wahrscheinlich auf irgendeinem Berg. Und da zählen vor allem die Tausendergrenzen. Mont Blanc, Chimborazo und Cotopaxi waren der Anfang, dann folgte der Aconcagua. Der erste Anlauf auf einen Achttausender, den Cho Oyu, scheiterte zunächst auf siebentausend und etlichen Metern Seehöhe. Auch beim zweiten blieb meinem Bruder der Gipfelsieg verwehrt, aber es gelang ihm doch, die Achttausender-Marke zu erreichen, womit sein wichtigstes Ziel erreicht war und er hoffentlich vorerst von der Bergsteigerei geheilt ist!

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 © Werner Stangl 2004